Lions Club Osnabrück-Penthesilea und Eleganz Bildungsplattform e.V. auf dem Podium
Shownotes
Nachdem wir bei der Eleganz Bildungsplattform e.V. unser Podcast-Projekt "Our Voices - Der interkulturelle Podcast aus Osnabrück" erfolgreich abgeschlossen haben, geht es jetzt weiter mit "Our Voices 2.0 - Multimedia".
Am 15. September 2025 fand eine besondere Vernetzungsveranstaltung zwischen dem Lions Club Osnabrück-Penthesilea und der Eleganz Bildungsplattform e.V. am Standort Rosenplatz statt. Dabei entstand eine kurzweilige Podiumsdiskussion, an der Simone Vierfuß und Mechthild Möllenkamp als Vertreterinnen des Lions Club Osnabrück-Penthesilea teilnahmen sowie Till Hoffman, der die Eleganz Bildungsplattform e.V. vertreten hat und auch in seiner Funktion als Projektkoordinator des House of Ressources dabei war. Bei der lebhaften Diskussion gab es spannende Einblicke in die Vereins- und Projektarbeit. Konkret ging es um Themen wie Ehrenamt, Empowerment und Teilhabe und wie gerade auch junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte für ehrenamtliches Engagement motiviert werden können. Moderiert und organisiert wurde das Treffen von Julie Tiemann-Nataga, Präsidentin des Lions Club Osnabrück sowie Vorsitzende von Zusammen Bewegen e.V. Wir von Our Voices haben die Veranstaltung mit organisiert und die Podiumsdiskussion in Bild und Ton aufgezeichnet. Wir danken allen Beteiligten für den informativen und schönen Abend und wünschen viel Spaß beim Zuhören und Schauen!
Weitere Links: https://www.instagram.com/ourvoices2.0/ https://our-voices.org/ https://www.instagram.com/eleganzbp/?hl=de https://www.facebook.com/people/Eleganz-Bildungsplattform-eV/100089755219571/ Vorgängerprojekt Our Voices - interkulturelle Podcast aus Osnabrück: https://open.spotify.com/show/0hswtghJsdUeVTXn2Jv6Ti
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00:00:10: Mein Name ist Yuli Timanataga und aktuelle Präsidentin von den Laos Club Osnabruk-Bentesilea.
00:00:21: Ich heißen alle, die hier sind, herzlich willkommen in unserer Veranstaltung.
00:00:25: Ich freue mich hier sein zu dürfen und ich freue mich auch, dass ihr alle dabei seid.
00:00:33: Danach diese Veranstaltungen sind zu... Für uns als Leihungsklub Pentesillia uns vorzustellen, besser kennenzulernen und auch andere Vereinen und eine Situation auch kennenzulernen und mit sie in Kommunikation und Austausch zu kommen, was sie so machen.
00:00:55: Und deswegen haben wir diese Veranstaltung heute und es geht um diese Podium-Diskussion, die wir heute veranstalten möchten.
00:01:06: Genau, das ist unsere Ziel.
00:01:08: Und mit dem Unterschutzung von den Medien und Teilhaben Projekt Eurer Voices, ein Projekt der Eleganz Bildung Platten, dieser Projekt wird von den Eurer aufgezeichnet und als Podcast und Video veröffentlicht.
00:01:24: Und ich bedanke mich auch für die Teilnehmende, die hier sind.
00:01:28: Und ich würde mir ein bisschen bitten, euch vorzustellen.
00:01:33: Wir fangen schon mal mit ihm.
00:01:35: Mein Name ist Simone Vierfuß.
00:01:37: Ich komme vom Leinsklub in diese Leer Osnabrück und ich bin da seit ungefähr zehn Jahren Mitglied und mache hauptsächlich
00:01:46: die
00:01:46: Adventskalender, das gerade Adventskalender Projekt.
00:01:51: Ja, hallo auch von meiner Seite.
00:01:53: Herzlichen Dank, dass wir hier sein dürfen und das machen können, uns vorstellen dürfen.
00:01:58: Mein Name ist Mechtel Möllenkamp.
00:02:01: Ich bin in Osnabrück im Einzelhandelsverband ganz stark unterwegs.
00:02:04: Da erkennt man mich vielleicht.
00:02:06: und bin seit acht Jahren im Lions Club Pentasilier, arbeite damit und finde das eine sehr abwechslungsreiche, interessante Tätigkeit im sozialen Bereich, aber auch im Bildungsbereich.
00:02:19: Wir lernen viel dazu, machen schöne Sachen und das ist eine tolle Sache damit zu machen.
00:02:25: Auch von mir erstmal ein Dankeschön für die Einladung.
00:02:27: Ich freue mich auf den Austausch mit euch.
00:02:29: Mein Name ist Till Hoffmann.
00:02:31: Ich arbeite für die Eleganz Bildungsplattform und koordiniere dort das Projekt House of Resources.
00:02:36: Die Eleganz setzt sich vor allem für Chancengleichheit, Empowerment und auch der Teilhabe von Menschen ein.
00:02:43: Dafür gibt es unterschiedliche Bereiche.
00:02:46: Ich bin besonders in dem Bereich Begegnung und Teilhabe tätig.
00:02:49: in dem Projekt House of Resources fördern und unterstützen wir migranten Selbstorganisationen und integrativ wirkende Vereine und wollen sie dahin befähigen, sich zu engagieren.
00:03:04: in Osnabrück aktiv zu werden.
00:03:05: Ja, das hört sich super gut an und ich würde mich noch mal umdrehen bei euch.
00:03:10: Ihr habt euch als Lyons Bentesilea vorgestellt und es steht ja bei euch, wie ich das gelesen habe, Reserve.
00:03:19: Was bedeutet überhaupt Reserve?
00:03:21: Konkret für euch.
00:03:23: Reserve ist das Motto von Lions International.
00:03:27: Das ist ein relativ großer oder die größte Service-Organisation, die es gibt.
00:03:31: ungefähr eine Million Mitgliedern.
00:03:34: Seit über hundert Jahren leben die schon nach dem Motto wie Surf.
00:03:39: Was bedeutet, dass wir die Gesellschaft dazu befähigen oder Teil dazu befähigen und unterstützen in den einzelnen lokalen Gemeinden, selbst sich zu helfen und quasi einen selbstlosen Dienst an der Gemeinschaft zu tun.
00:04:00: Dabei ist das wie vor allen Dingen allumfassend, also inklusiv und unabhängig von hätten ihr Alter aussehen oder sonstigen, sondern es geht für alle und ist inklusiv gemeint, genau.
00:04:19: Ja, es geht vor allen Dingen wirklich darum, praktisch was zu machen.
00:04:22: Also sowohl für uns selber, also wir haben an unseren Clubabenden Referenten da, wir versuchen uns selber auch weiterzubilden, versuchen innerhalb unseres Clubs auch Gemeinschaft zu erleben.
00:04:33: Aber Lions International hat auch viele Projekte weltumspannend.
00:04:39: Da geht es vor allen Dingen um das Thema Seekraft und Blindheit zum Beispiel.
00:04:43: Das ist ein ganz großes Thema.
00:04:45: dem Alliance International sich widmet, aber auch das Thema Diabetes zum Beispiel.
00:04:51: Und da kommen wir ja vielleicht gleich, wenn wir unseren eigenen Club vorstellen, noch drauf, dass das Thema Diabetes auch in unserem Club eine große Rolle spielt, die ja die Eindämmung, die Prävention von Diabetes II.
00:05:05: Das haben wir uns also auch für unseren Club auf unsere Fahne geschrieben.
00:05:10: Ganz wichtig ist, dass es vor allen Dingen bei Lions International um praktische Hilfe geht.
00:05:15: Das heißt also, wir stellen uns auch mal in eine Suppenküche und kochen selber oder wir sammeln Kleider für Rumänien oder wir versuchen wirklich
00:05:26: durch
00:05:26: praktische Hilfe anderen Menschen was Gutes zu tun und damit natürlich auch wieder unsere Gemeinschaft zu
00:05:33: stärken.
00:05:35: Ein wichtiger Punkt ist dabei auch die Nachhaltigkeit, also dass man nicht einfach irgendwo ein Projekt macht und dann weggeht, sondern immer versucht, dass dieses Projekt nachhalt oder weitergeführt werden kann vor Ort, damit es wirklich nachhaltige Hilfe ist.
00:05:51: Genau, jetzt drehen wir bei dir, Thiel.
00:05:53: Du hattest gerade ein bisschen beschrieben, was ihr machen, was ihr tun.
00:05:57: Und ich hätte noch eine andere Frage an dir.
00:05:59: Meine Frage, Leute, ist, was bedeutet für dich, gehört zu werden bzw.
00:06:04: eine Stimme zu haben?
00:06:06: Für mich bedeutet eine Stimme haben, dass ich nicht nur angehört werde, sondern dass auch das, was ich sage, eine Wirkung hat.
00:06:14: Und das ist besonders für Menschen mit Migrations- und Flucht-Erfahrung wichtig, weil sie dadurch das Gefühl bekommen, ich komme an, ich werde gehört, ich werde gesehen.
00:06:26: Und
00:06:28: noch eine Frage.
00:06:30: Hast du vielleicht eine persönliche Geschichte, die du in diesem Thema einbringen möchtest oder einbringen kannst?
00:06:38: Es gibt hier sehr viele Geschichten.
00:06:40: Ich begleite jetzt seit über zwei Jahren Vereine und Migranten Selbstorganisation.
00:06:45: Ich kann aber besonders ein Beispiel hervorheben von einem kleinen Verein, der sich letztes Jahr gegründet hat, BASMA-EV.
00:06:52: Ein reiner Frauenverein aus dem Arabischen Raum und aus dem Nordafrikanischen Raum.
00:06:59: Und sie hatten immer das Gefühl, oder als sie am Anfang in die Beratung gekommen sind, hatten sie das Gefühl, ich kann nichts erreichen.
00:07:07: Ich werde nicht wahrgenommen als einzelner Mensch.
00:07:10: Und sie wollten etwas machen.
00:07:11: Sie wollten etwas dagegen tun.
00:07:14: Und dann haben wir sie dabei begleitet, den Verein zu gründen.
00:07:18: Und jetzt ein halbes Jahr später kam die Stadt Georgsmann-Hütte auf sie zu und wollen jetzt eine Kooperation mit ihnen machen.
00:07:27: Und das zeigt schon, jetzt haben sie eine Stimme, jetzt werden sie gesehen.
00:07:31: Sie waren zum Beispiel auch gestern auf den Fest der Kulturen und sind in den Austausch gegangen mit den Menschen.
00:07:37: Und eine Person alleine hätte das vielleicht nicht geschafft, aber gemeinsam haben sie hier über den Verein eine Stimme bekommen.
00:07:44: Und das ist ein sehr schöner Moment für mich, dass ich da einen ein Teil des Weges sein kann und darf.
00:07:50: Ja, das hört sich super gut an, mit dem Beispiel sehr ergreifend.
00:07:55: Und ich drehe mich auch bei euch.
00:07:57: und ich hätte auch noch eine Frage.
00:08:00: Wie ihr gesagt habt, habe ich noch überlegt, welche Hürde haben Sie schon erlebt und was hat Ihnen geholfen mit den Erlebnissen, mit den Projekten, die ihr machen?
00:08:13: Und dazu wird ihr noch ergänzen, welche Rolle spielt die Motivation um Selbsamkeit für euch?
00:08:23: Welche Hürden hat man schon erlebt?
00:08:25: Natürlich kann man immer wieder an Grenzen des Machbaren oder wenn man sich was in den Kopf gesetzt hat, auch einen Projekt umzusetzen.
00:08:36: Stellt man manchmal vielleicht fest, dass die dass die Finanzierung doch nicht steht oder dass man das so nicht umsetzen kann, wie man das möchte.
00:08:43: Und am Ende findet man aber immer eine Lösung und vielleicht einen anderen Weg.
00:08:48: Und dabei ist halt das Wichtigste, dass man nicht alleine ist und dass man, wie du auch eben gesagt hast, dass es ein Verein ist oder eine Gemeinschaft, in der wir alle zusammen sind, jeder seine Ideen einbringt und am Ende trotzdem immer was Gutes daraus wird.
00:09:02: Und das ist auch so ein bisschen die Motivation dahinter, dass man Manchmal vielleicht auch selber gar nicht mehr weiß, wie kann ich da jetzt weitermachen?
00:09:10: Wie kommt jetzt noch was an?
00:09:11: Aber
00:09:12: da hat dann irgendjemand immer eine andere Idee, weil in so einer Gemeinschaft jeder andere Fähigkeiten hat und die zusammenzubringen, immer das ist, was auch so Spaß macht an diesem Ehrenamt und in diesem Verein.
00:09:29: Ja, vielleicht muss man noch mal dazusagen, dass Lions einfach ganz normale Menschen sind.
00:09:36: Wir haben Menschen, die in der Sparkhasse arbeiten.
00:09:39: Wir haben Menschen, die im Kindergarten arbeiten.
00:09:42: Wir haben Lehrerinnen.
00:09:44: All das findet sich in unserem Club wieder.
00:09:46: Also so ein bisschen vielleicht ein Spiegel der Gesellschaft.
00:09:49: Und weil es eben ganz normale Menschen sind, die auch noch andere Dinge zu tun haben, zum Beispiel noch berufstätig sind, ist natürlich häufig die Zeit ein Problem,
00:10:00: um
00:10:00: an allen Aktionen teilzunehmen oder ein Projekt zu planen.
00:10:05: Da muss man immer so ein bisschen gucken, welche Ressourcen habe ich tatsächlich, wie viele Menschen können dabei unterstützen.
00:10:12: Da muss man immer wieder so ein bisschen bei jedem neuen, bei jeder neuen Idee gucken, wie geht das.
00:10:17: Und sicherlich ist auch immer eine Frage die Finanzierung von Projekten.
00:10:22: Das wird hier im Haus sicherlich noch viel stärker sein als jetzt bei uns.
00:10:26: Aber das spielt natürlich immer eine große Rolle, welche finanziellen Ressourcen haben wir.
00:10:33: Und eine Hürde, wo wir ja gerade auch so ein bisschen Werbung machen wollen, ist auch, dass wenn man irgendwie sagt, man ist im Lionsclub, dass meistens auch so ein bisschen elitär abgetan wird, da darf man ja nur bestimmte alt Berufsgruppenwände aufgenommen oder so.
00:10:45: Das sind Vorurteile, das stimmt nicht.
00:10:47: Es kann jeder mitmachen.
00:10:49: und bei uns ist jetzt, wir sind jetzt ein Frauenclub, aber es gibt halt auch gemischte Clubs oder nur Männerclubs und das Wichtigste ist, dass man helfen möchte.
00:11:01: Genau, das hört sich auf jeden Fall sehr gut und sehr interessant an.
00:11:04: Und ich hätte noch die nächste Frage an euch beiden.
00:11:08: Welche Lehre möchtet ihr den Menschen mitgeben beim Thema Ehrenamtunangagement?
00:11:14: Ich finde, wenn man so einen Ehrenamt denkt oder so, dann stellt man sich vielleicht oder man stellt sich vielleicht die Frage, was für eine Gesellschaft möchte ich leben und die die Gesellschaft braucht.
00:11:26: Unterstützung, die braucht, das kann nicht alles nur der Staat leisten, sondern da braucht man Menschen, die sich engagieren und die einen Ehrenamt ausfüllen möchten.
00:11:36: In welcher Art auch immer das sein mag und ich finde, da kann man halt auch teilhaben an der Gesellschaft, wie sozial ist sie, sieht sie alle oder wird jemand übersehen.
00:11:50: Ja, ich glaube, Ehrenamt bedeutet natürlich, dass man sich selber aufraffen muss, was zu tun.
00:11:58: Ich glaube aber auch, dass man immer ganz viel zurückbekommt bei dem, was man tut.
00:12:03: Du hast das eben so schön gesagt.
00:12:05: Eine allein schafft auch nicht so richtig viel oder vielleicht manche schon, aber eben meistens ist es einfacher, Dinge anzupacken und zu lösen in der Gemeinschaft.
00:12:16: und wenn man Ehrenamt, Gemeinschaft, Spaß, Aktionen machen, wenn man das alles miteinander verbinden kann.
00:12:25: Dann ist das natürlich ein ganz großer Gewinn für einen selber, aber eben auch für die, denen man helfen kann.
00:12:32: Super.
00:12:33: Und bei dir?
00:12:34: Was bedeutet das?
00:12:39: Ja, ich glaube bei den meisten Engagierten, die ich begleite, ist es, glaube ich, ganz viel die Selbstwirksamkeit, also dass sie sich selber verwirklichen können, dass sie ihre Kultur zeigen können über das Ehrenamt und dass sie zeigen können, dass sie gesehen werden von anderen.
00:12:58: Ihren Amt bedeutet aber auch, dass ich etwas tue, was ich gerne tue und dass ich nicht dafür bezahlt werde, bedeutet auch, dass ich es freiwillig tue.
00:13:09: Also, dass ich auch mal Nein sagen kann und dass ich sagen kann, das sind meine Grenzen.
00:13:13: Soweit möchte ich hier gehen und das sind die Ressourcen, die mir zur Verfügung stehen.
00:13:18: Und das kann am Ende sehr viel Spaß machen.
00:13:21: Natürlich gibt es auch immer Hürden, man muss ... Stimmte Sachen müssen gemacht werden, aber letztendlich bedeutet Ihren Abend eine Bereicherung für einen selber.
00:13:31: Ja, ich würde das gerne noch durch eine Sache ergänzen.
00:13:34: Wir sind so ein bisschen, finde ich, angekommen bei so einer Haltung vieler Menschen, dass der Staat alles regeln muss und der Staat für alles gerade stehen muss.
00:13:44: und der Staat muss dafür sorgen, dass es mir gut geht.
00:13:47: Und ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir uns alle für dieses Land und für unsere Gemeinschaft engagieren.
00:13:55: Wir können uns nicht bis ins Allerletzte auf irgendeine Politik verlassen, die Dinge regelt, sondern ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir alle mitmachen, dass wir alle uns engagieren und ich glaube auch, Wir haben ja viel ehrenamtliches Engagement in Deutschland, dass das unser Land besser macht.
00:14:16: Und wenn sich noch mehr Leute dazu breit erklären, Ehrenamt auszuüben, dann wird unser Land vielleicht noch besser.
00:14:24: Okay, Thiel, diese Frage geht an dich.
00:14:27: Was denkst du, brockt es damit junge Menschen mit Migration geschickt, sie sehr in eine Ehre wiederfinden?
00:14:38: Ich denke, ich brauchte es vor allem zwei Dinge.
00:14:41: zum einen den Zugang, also einen niedrigschwelligen Zugang für die Menschen, der nicht immer gegeben ist, weil sie oder weil oft nicht die Informationen zur Verfügung stehen in einfacher Sprache, in der richtigen Ansprache.
00:14:59: und als zweites glaube ich, ist es gerade für Menschen wichtig Vollbilder zu haben.
00:15:05: Gerade im Ehrenamt.
00:15:07: Für Menschen mit einer Fluchtgeschichte ist es auch wichtig, Vorbilder, die eigene Erfahrungen gemacht haben, zu sehen und Menschen zu sehen, die vorweg gehen.
00:15:19: Damit sie sehen, dass was die Person hat mit dieser Erfahrung, das kann ich auch, da kann ich auch hin.
00:15:26: Und ich glaube, das ist notwendig, damit sich auch mehr Menschen dann im Ehrenamt engagieren.
00:15:34: Bei dem Leihungsklub habe ich noch eine Frage.
00:15:36: Welche Pläne wünscht ihr für die Zukunft für Ihre Klub?
00:15:43: Erst mal wir wünschen uns halt, dass wir weiterhin natürlich Projekte umsetzen können.
00:15:49: Unser Adventskalender ist schon wieder quasi in den Startlöchern.
00:15:53: Es liegt schon quasi fast druckfertig in der Druckerei und muss dann wieder verteilt werden.
00:16:02: Dass das wieder so ein Erfolg wird wie auch in den letzten Jahren und dass wir vor allen Dingen auch vielleicht noch ein paar Mitglieder dazu bekommen, die uns helfen, weiterzumachen oder neue Ideen einzubringen, das ist sicherlich auch eine gute Sache.
00:16:19: Ja, mit diesem Adventskalender hat unser Club wirklich eine ganz tolle Sache.
00:16:26: Es gibt ihn seit dem Jahr zwei Tausend neun.
00:16:29: Und wir verkaufen in Osnabrück tatsächlich Zehntausend Stück.
00:16:34: Wir haben von Anfang an fünf Euro genommen.
00:16:37: Der Preis hat sich noch nicht verändert.
00:16:41: Wird er auch in diesem Jahr nicht.
00:16:43: Ich sage mal ganz vorsichtig noch nicht.
00:16:45: Wir müssen natürlich darüber nachdenken, weil natürlich auch für uns die Druckkosten und sowas sicher erhöht haben.
00:16:51: Aber dieser Adventskalender wird, glaube ich, von den Osnabrückern geliebt.
00:16:56: Sonst würden wir nicht Zehntausend Stück verkaufen.
00:16:59: Man hat dann so das Gefühl, einmal braucht man ja sowieso ein Adventskalender in der Adventszeit und hier tue ich dann sogar noch was Gutes und habe auch noch die Chance, einen tollen Gutschein zu gewinnen, weil jeder Kalender gleichzeitig ein Los ist und hinter jedem Türchen stecken dann mindestens fünfzig Euro Gutscheine.
00:17:18: Und wenn mein Kalender gezogen wird, dann habe ich ja auch noch was gewonnen.
00:17:23: Also ganz viele tolle Vorteile.
00:17:25: Deswegen mache ich schon mal ein bisschen Werbung.
00:17:27: Wir gehen ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab, ab.
00:17:39: in Supermärkten und an ganz vielen Orten gibt es diesen Kalender zu kaufen und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir auch dieses Jahr wieder Zehntausend Kalender verkaufen.
00:17:49: Denn das Geld ist eigentlich schon ausgegeben, wie ich heute gehört habe.
00:17:54: Wir finanzieren damit für die Eleganz Bildungsplattform eine Küche, in der interkulturell gekocht werden soll, in der Kochschulungen stattfinden können, die man übrigens auch wohl mieten kann.
00:18:10: Auch für Gruppen, die jetzt mit Eleganz vielleicht erstmal gar nichts zu tun haben.
00:18:14: Also eine ganz tolle Geschichte.
00:18:16: Und dafür müssen wir natürlich jetzt ordentlich Adventskalender verkaufen, damit die Küche dann auch bezahlt werden kann.
00:18:23: Genau, ich glaube eine Küche für alle.
00:18:24: Nicht nur für die eigenen Projekte der Eleganz-Bindungspartform, sondern die von den Menschen genutzt werden sollen, die hier vor Ort leben, die in Osnabrück leben.
00:18:33: und die in Gemeinschaft zusammenkommen wollen, um zu kochen und sich dann auszutauschen.
00:18:40: Genau.
00:18:40: Und deswegen passt das auch so super zu unserem Adventskalender, weil wir gesagt haben, dass unsere Projekte in der Regel immer und aus einer Brücke direkt unterstützen sollen.
00:18:48: Hier vor Ort, für Vereine vor Ort, für alle hier vor Ort.
00:18:54: Genau.
00:18:56: Ja, das hört sich wirklich gut an und für ihr Gligans ist ja auch, glaube ich, sehr glücklich dabei, so eine Küche zu haben, wo enttellkulturell zugekocht werden.
00:19:07: Man weiß ja immer, dass Küche etwas verbindet und Menschen zusammenbringen.
00:19:11: Es gibt nichts Tolles, wenn man gemeinsam kocht und gemeinsam Spaß haben kann.
00:19:16: Und eine total schöne Sache ist das ja.
00:19:21: Und ja, ich habe noch mal eine letzte Frage an euch und meine Frage wären, was sollen die Menschen da draußen von euch mitnehmen?
00:19:34: Auch wenn sie hört, Eleganz oder Hausschuss, was ist die Botschaft, die da draußen weiter wegschicken wollen?
00:19:41: Ich glaube, was ich einer Person mitgeben würde, die Eleganz vielleicht noch nicht kennt oder.
00:19:47: die vielleicht alleine ist oder gerade nicht weiß, was sie machen sollen.
00:19:51: Wir haben ein vielfältiges Angebot.
00:19:53: Kommt vorbei, macht mit, zusammen zu sein, mit anderen Menschen sich auszutauschen, macht immer mehr Spaß als alleine zu sein.
00:20:03: Und da gibt es sehr viele Möglichkeiten, das zu tun, unter anderem in der Küche.
00:20:11: Genau, das Gleiche werde ich auch fragen.
00:20:15: gehört gerade mit der Tolle Küche, die gleich gesponsert werden nächstes Jahr.
00:20:21: Und das ja sehr viele Kalender auch dafür verkoppelt werden soll.
00:20:26: Und für die Menschen da draußen, die die hören, die Leihungsklub in Teselea und sie denken, das ist eine Elitärin, das passt ja vielleicht nicht und sie sie vielleicht Vorurteil haben.
00:20:38: Was wollen sie denen sagen?
00:20:41: Ja, auch dass wir auch sehr vielfältige Abende haben, Gemeinschaft wird großgeschrieben, dass wir neue Dinge lernen oder Projekte gemeinsam umsetzen können und dass man eine Stimme hat, was beitragen kann und sehr bekommen ist.
00:20:59: Ja, ich gehe vielleicht nochmal auf einen Schwerpunkt unseres Clubs, aber auch Leins weltweit ein.
00:21:04: Das ist dieses Diabetes-Projekt.
00:21:06: Ich habe das eben schon mal so kurz erwähnt.
00:21:09: Es gibt immer mehr Menschen, die Diabetes II haben, meistens deshalb, weil sie einen falschen Lebensstil haben.
00:21:18: Und da versuchen wir natürlich so ein bisschen in dieser Präventionsarbeit mitzuhelfen.
00:21:23: Unser Club hat in den letzten Jahren für Studenten frische Obst und Gemüsekisten verlos.
00:21:30: Das war eine ganz tolle Aktion.
00:21:32: Damit wollten wir vor allen Dingen auch an eine junge Zielgruppe so ein bisschen herantreten mit diesem Thema gesunde Ernährung.
00:21:39: Und dann haben wir im letzten Jahr überlegt, wie erreichen wir ganz viele Menschen, natürlich auch die junge Zielgruppe, aber vielleicht auch andere und sind da auf die Idee gekommen, einen Kino.
00:21:52: Klip zu machen, also so ein kleinen Werbefilm.
00:21:55: Der ist tatsächlich von November bis März hier in Osnabrück, in den Osnabrücker Kinos gelaufen.
00:22:02: Jetzt muss ich mal gerade überlegen, wie war der Name?
00:22:05: Täglich entscheiden Diabetes vermeiden.
00:22:08: Genau, täglich entscheiden Diabetes vermeiden.
00:22:11: Also ist ein ganz netter, ein bisschen lustig gemachter kleiner Film.
00:22:16: wo jemand eben in seinen Kühlschrank guckt, der vom Sport kommt und eigentlich so richtig Hunger hat und sich dann zwischen was Süßem und was Gesundem entscheiden soll und entscheidet sich natürlich für das Gesunde.
00:22:28: Das haben wir eben selber in der Hand und da wollten wir so ein bisschen ohne jetzt mit dem erhobenen Zeigefinger zu sagen, ihr dürft keine Schokolade essen.
00:22:37: Natürlich muss man auch Schokolade essen, aber dass man eben insgesamt immer wieder vor der Entscheidung stehen kann, es sich was gesundes oder es sich nicht so gesund.
00:22:46: Und ich glaube auch nicht, dass die Menschen, das ist jedenfalls unsere Erfahrung in Schulen oder Kindergärten, die wir gemacht haben, die wissen alle was gesund ist.
00:22:56: Selbst die kleinsten vier, fünfjährigen Kinder wissen, dass McDonalds nicht so gut ist und dass Coca Cola nicht so gut ist.
00:23:04: sondern ein Apfel oder irgendwas anderes viel besser ist.
00:23:09: Das wissen die, wir haben kein Wissensproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem.
00:23:13: Und wenn wir da als Lions so ein bisschen anstupsen können, dass die Entscheidung mal öfter wieder zu Gunsten von Obst und Gemüse fällt, dann haben wir glaube ich viel erreicht.
00:23:25: Genau den Spot kann man auch unter Lions Club aus einer Brücke einmal ansehen, wäre interessant.
00:23:32: Ja.
00:23:37: Ich würde mich ganz herzlich bedanken an alle Teilnehmenden und für die interessante Perspektive.
00:23:56: Wir hoffen, wir können euch eine tiefere Anblick geben in den Leihungsklub Petersilea beim Eleganz.
00:24:06: Und ich danke ganz herzlich fürs Zuhören für die Zuschauer und ja.
00:24:14: Vielen Dank.
00:24:14: Danke dir.
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